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Kein Essay heute – Russland greift die Ukraine an

Aktualisiert: 13. Juli

Sehr weitreichende und schmerzlich treffende Sanktionen auf allen Ebenen gegen Russland sind jetzt ein absolutes Muss. Wichtig ist es Putin und alle seine „Freunde“ aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sehr persönlich und sehr konkret zu treffen. Ich bin bereit den Gürtel enger zu schnallen, in der Wohnung meine Winterjacke zu tragen und mit kaltem Leitungswasser zurecht zu kommen. Und ich bin bereit das auch meinen Kindern zuzumuten.


Die kommenden Einschränkungen für die russische Wirtschaft und der eigenen Bevölkerung hat Putin eingepreist. Weiß er doch, dass die Einheit der demokratischen Welt in der Vergangenheit nie lange gehalten hat, wenn überhaupt. Spätestens zum nächsten Winter, so erwartet er, werden erste europäischen Staaten einlenken, um Gaslieferungen für die Heizperiode sicher zu stellen. Umso wichtiger den Preis für Putins Handeln hoch zu treiben und gemeinsam und geschlossen einen langen Atem aufrecht zu erhalten.





Zudem sehen wir, wie wichtig Demokratie für eine friedliche Weltordnung ist. Nur wirkliche demokratische Systeme gewährleistet, dass Führer nicht so lange an der Macht bleiben, bis schwerwiegender Realitätsverlust eintritt und dem Machterhalt alles untergeordnet wird. Insofern ist Putin in eine Reihe einzuordnen mit den verrückten Lügnern Nicolás Maduro, Robert Mugabe und Muammar al-Gaddafi u.a.


Ich trauere um die an ihrem Leben und ihrer Freiheit bedrohten Ukrainer, ich trauere um die belogene Bevölkerung Russlands und ich trauere um all jene, die Angst vor möglichen weiteren Eskalierungen haben. Nichts ist seitens Putins mehr ausgeschlossen, zeigen wir uns also einig und solidarisch und nehmen die auf uns zurückfallenden Sanktionslasten mit Haltung und Würde. Andernfalls sind wir die nächsten Ukrainer.


Andreas Karisch

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