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  • Andreas Karisch

Zur Identität eines Coaches - zu meiner Identität als Coach

Aktualisiert: 13. Juli

Von einem Coach darf erwartet werden, dass er/sie eine integre Person ist, Vertrauen erweckt und selbiges garantieren kann. Das Geschlecht spielt i.d.R. nur dann eine Rolle, wenn es aus Klientensicht eine, ggf. themenorientierte, erforderliche Präferenz gibt. - Mir sind eine vertrauliche Atmosphäre und eine absolute Verschwiegenheit sehr wichtig.


Mit einer therapeutischen oder einer fundierten Coaching-Ausbildung bietet ein Coach eine große Bandbreite an professionellen und vor allem kreativen Möglichkeiten des Vorgehens und der Intervention. - Ich selbst bin ausgebildet in systemischer Familienberatung (Molter) und als Systemischer Coach (artop).


Eine grundsätzlich fragende Haltung auf der Basis von uneingeschränkter Neugier und Interesse sichern dem Coach das Verstehen des Klienten und seines Anliegens. - Zentral für mich ist dabei die Haltung des Nichtwissens, was das vorurteilsfreie Zuhören und Verstehen stärkt.



Der Coach ist erfahren an Leben und Beruf und gesegnet mit vielfältigen Erfahrungen auch aus anderer Lebens- und Berufskontexten, womit ein mittleres oder hohes Alter im Regelfall eine Voraussetzung zum Coachen ist. - Ich bin Jahrgang 1960 und mich prägten u.a. ein Studium der Architektur und eine 10-jährige Selbständigkeit als Architekt, ein Aufbaustudium als Immobilienökonom und 20 Jahre Konzernerfahrung.


Ein Coach ist gewohnt im Umgang mit Ungewohntem, Unbekanntem, Unvorhersehbarem und mit Vielfalt und eine seiner wesentlichen Eigenschaften ist es sich selbst zurücknehmen zu können. - Ich bilde mir dahingehend ein schon immer talentiert gewesen zu sein, aber der Sterbeprozess meiner zweiten Frau und die Situation als alleinerziehender Wittwer haben mich noch einmal deutlich demütiger gemacht.


Die Herausforderung eines Coaches ist es, dem Klienten und seinem Anliegen in allen Wendungen zu folgend, die Prozessgestaltung laufend daran anzupassen und dennoch klar zu sein in der Führung durch diesen mäandernden Prozess. - Hier kommt mir meine langjährige Führungs- und Managementerfahrung zugute.


Coach sein erfordert eine grundgefestigte Persönlichkeit, die es erlaubt objektive Selbstbeobachtungen und ehrliche Selbstreflexionen vorzunehmen. - Mir zu eigen ist es, die eigene Persönlichkeit in einem lebenslangen Lernprozess weiterzuentwickeln.


Ganz persönlich finde ich, dass Humor für fast jedes Coaching unerlässlich ist.


Andreas Karisch


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